Wir stehen im Finale des Königspokals
Real Madrid
BeendetReal Sociedad
Durch Tore von Endrick, Bellingham, Tchouameni und Rüdiger zieht Real Madrid in der Verlängerung ins Finale ein und wird am 26. April im Estadio de La Cartuja gegen den FC Barcelona oder Atlético Madrid um den Titel kämpfen.

Real Madrid steht bereits im Finale des Königspokals und wird am 26. April im Estadio de La Cartuja (Sevilla) gegen den FC Barcelona oder Atlético Madrid um den Titel kämpfen. Nach einem dramatischen Finale wurde die Partie in der Verlängerung entschieden. Barrenetxea brachte Real Sociedad nach 16 Minuten in Führung, und Endrick glich in der 30. Minute nach einer sehenswerten Vorlage von Vini Jr. mit dem rechten Außenrist zum 1:1 aus. In der zweiten Halbzeit stand es nach zwei Eigentore von Alaba in der 80. Minute 1:3, doch von der 82. bis zur 86. Minute war Real Madrid nicht mehr zu stoppen. Nach einer weiteren präzisen Vorlage von Vini Jr. erzielten Bellingham und Tchouameni das 3:3. Oyarzabal brachte das Spiel in der 93. Minute in die Verlängerung, in der unsere Mannschaft in der 115. Minute den Halbfinaleinzug besiegelte, als Rüdiger eine Ecke von Güler einköpfte.
Unsere Mannschaft war im Santiago Bernabéu von Beginn an die dominierende Mannschaft und hatte bereits nach zehn Minuten zwei klare Chancen, um in Führung zu gehen. Die erste hatte Endrick nach acht Minuten mit einem Fallrückzieher im Strafraum, der das Ziel verfehlte, und Sekunden später versuchte es Vini Jr. mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, den Remiro zur Ecke abwehrte. Nach einer Viertelstunde und mit dem ersten Torschuss der Gäste gelang Barrenetxea der Ausgleich.
Endricks Tor
Das Tor von Real Sociedad war für Ancelottis Mannschaft kein Grund zur Beunruhigung, denn sie griff weiter an und versuchte, Tore zu erzielen. Nach 20 Minuten ging Bellinghams Schuss von der Strafraumgrenze knapp am Tor vorbei. Zehn Minuten später erzielte Endrick ein Tor. Vini Jr. gab einen spektakulären Assist mit der rechten Außenseite hinter der Abwehr und sein Landsmann setzte sich im Eins-gegen-Eins gegen Remiro durch, den er mit einem schön platzierten Abschluss überwand.
Zur Halbzeit stand es 1:1, und nach der Pause hätte unsere Mannschaft in Führung gehen können, als Remiro einen Eckball von Rodrygo abwehrte. Drei Minuten später traf der Torhüter der Gäste beim Versuch, den Ball zu klären, Bellingham im Strafraum im Gesicht, doch Alberola Rojas pfiff nicht und wurde auch nicht vom VAR-Schiedsrichter Trujillo Suárez verwarnt.
Verrückte Minuten
In der 70. Minute hatten die Gäste nach einer Ecke von Zubimendi die erste Chance, doch Lunin reagierte mit einer Glanzparade. Zwei Minuten später hatte Ancelottis Mannschaft Pech, denn Real Sociedad konnte erneut ausgleichen. Nach einer Flanke von Marín lenkte Alaba den Ball beim Klärungsversuch ins eigene Netz. Kompliziert wurde es in der 80. Minute, als der Schuss von Oyarzabal noch einmal Alaba traf, bevor er Lunin überwand. Das 1:3 dauerte nicht lange, denn danach begann der Wahnsinn. Nur zwei Minuten später setzte sich Vini Jr. auf dem Flügel von Traoré ab, ging bis zur Seitenlinie und legte eine weitere präzise Vorlage für Bellingham, der einen Volleyschuss ins Netz setzte.
Das Spiel war wieder ausgeglichen, aber unsere Mannschaft wollte noch mehr und hätte den Ausgleich erzielen können, als Vini Jr. im Eins-gegen-Eins mit Remiro spielte, der den Ball zur Ecke abwehrte. In diesem Moment setzte sich Tchouameni in der Luft durch und erzielte mit einem schönen Kopfball den Ausgleich. Es stand 3:3, aber das war noch nicht das Ende des Spiels. Oyarzabal erzielte nach einem Freistoß das 3:4 und sorgte damit für die Verlängerung, die Bellingham in der 97. Minute hätte verhindern können, als Remiro seinen Schuss mit einer Glanzparade abwehrte.
Die Nachspielzeit
Real Madrid war nur in der Verlängerung erfolgreich und hätte in der 105. Nach einem schönen Pass von Rodrygo auf Mbappé nahm dieser den Ball mit der Brust an, setzte sich gegen einen Verteidiger durch und hob den Ball in die Höhe, doch sein anschließender Kopfball im Sechzehnmeterraum fand nicht das Ziel. In der zweiten Halbzeit hätte Olasagasti für ein sehr hartes Tackling gegen Vini Jr., der den Ball nicht berühren konnte, einen Platzverweis erhalten können. In der 115. Minute sorgte Rüdiger mit einem Kopfball nach einem Eckstoß von Arda Güler für den Einzug unserer Mannschaft in das vierte Finale der Saison.